Reiserouten nach Perugia und innerhalb der Region Umbrien
Ausflüge nach Touristischen Zielen
Der Standort von Agrilia Bauernhof ist für Ausflüge nach Perugia ideal, und auch für alle anderen Exkursionen zu den wichtigen Altstädten der Region Umbrien und den Naturgebieten.
Perugia und Hinterland
Mit dem Auto kann man durch einige Straßen in wenigen Minuten das historische Zentrum von Perugia erreichen. Die Straße, die Cordigliano und Montelaguardia durchfährt, ist für die Aussicht interessant.
Sehenswürdigkeiten
Foto: Galleria Nazionale dell'Umbria - Perugia

- Die wichtigen Denkmäler
- Zivile Gebäude
- Palazzo dei Priori (13. - 16. Jh., Rathaus; Piazza 4 novembre / Corso Vannucci)
- Sala dei Notari (Aula der Volksversammlungen)
- Collegio del Cambio (Wechselstube, Fresken von Perugino)
- Collegio della Mercanzia (Händlerkolleg, Sitzungssäle der Kaufleute)
- Palazzo del Capitano del Popolo (15. Jh.; Stadthauptmannspalast, Piazza Matteotti)
- Palazzo dell'Università Vecchia (15. Jh.; Palast der Alten Universität, Piazza Matteotti)
- Rocca Paolina (16. Jh.; Festung nach Plänen von Anton aus St. Gallen gebaut, Rolltreppen Piazza Partigiani - Piazza Italia)
- Porta Marzia (Etruskisches Tor, Via Marzia)
- Palazzo Gallenga (18. Jh., Universität fur Ausländer; Piazza Fortebraccio, già Grimana)
- Palazzo dei Priori (13. - 16. Jh., Rathaus; Piazza 4 novembre / Corso Vannucci)
- Bemerkenswerte Denkmäler und Kunstwerke
- Arco Etrusco (Etruskisches Tor, Piazza Fortebraccio, già Grimana)
- Pozzo Etrusco (Etruskischer Brunnen, Piazza Danti)
- Mosaico Romano (2. Jh.; Römisches Mosaik, Via Sant'Elisabetta / Via Alessandro Pascoli)
- Fontana Maggiore (13. Jh.; Springbrunnen - Skulpturen von Nicola und Giovanni Pisano, Piazza 4 Novembre)
- Porta San Pietro (15. Jh.; Stadttor, Corso Cavour / Via Borgo 20 Giugno)
- Religiöse Gebäude
- Cattedrale di San Lorenzo (15. Jh.; Piazza 4 Novembre)
- Tempio di San Michele Arcangelo (5. oder 6. Jh.; frühchristlicher Tempel der einen zentralen Grundriß besitzt, Quartiere di Porta Sant'Angelo)
- Chiesa di San Pietro (11. - 17. Jh.; Via Borgo 20 Giugno)
- Chiesa di San Domenico (13. - 17. Jh.; Corso Cavour)
- Chiesa di San Francesco al Prato (13. Jh.; Piazza San Francesco al Prato)
- Chiesa di Sant'Ercolano (14. Jh.; Scalette di Sant'Ercolano / Corso Cavour)
- Oratorio di San Bernardino (Fassade von Agostino di Duccio, 15. Jh.; Piazza San Francesco al Prato)
- Chiesa del Gesù (16. - 17. Jh.; Piazza Matteotti)
- Chiesa Nuova (San Filippo Neri, 17. Jh.; Via dei Priori / Via della Stella)
- Bemerkenswerte Kunstwerke
- Fresko von Rafaello [Raffaello Sanzio] (Chiesa di San Severo; Piazza Raffaello / Quartiere di Porta Sole)
- Zivile Gebäude
- Museen (man kann eine Sammeleintrittskarte kaufen)
- Galleria Nazionale dell'Umbria (Gemälde von Beato Angelico, Piero della Francesca, Pintoricchio, Perugino; Palazzo dei Priori)
- Museo Archeologico Nazionale dell'Umbria (vorgeschichtliche, etruskische und römische Fundstücke; Kloster von Chiesa di San Domenico)
- Museo Capitolare (Kloster von der Cattedrale di San Lorenzo)
- Museo delle Porte e Mura urbiche (Porta Sant'Angelo)
- Ausstellungen
- Palazzo Baldeschi al Corso (Corso Vannucci)
- Palazzo della Penna (Via Marconi / Via Podiani )
- Rocca Paolina (escalators Piazza Partigiani - Piazza Italia)
- Aussichtspunkte- und charakteristische Orte (historisches Zentrum)
- Porta Sole (Aussicht auf die mittelalterlichen Stadtviertel und die Gebirgskette des Apennin)
- Via Cesare Battisti (Aussicht auf die mittelalterlichen Stadtviertel und die Wasserleitung)
- Aussichtspunkt Rocca Paolina (Aussicht auf die Gebirgskette des Apennins und auf das Umbrische Tal; Viale Indipendenza)
- Via Maestà delle Volte (Piazza 4 Novembre - Piazza Cavallotti)
- Via Ritòrta (Via Maestà delle Volte - Via dei Priori)
- Via Volte della Pace (Piazza Matteotti - Via Bontempi)
- Cortile dei Canònici (Chiostro della Cattedrale di San Lorenzo)
- Hinterland
- Ipogeo dei Volumni (2. Jh.; etruskische Grab, Museum und Nekropole; Vorort Ponte San Giovanni )
Gebiet von Perugia
Im Gebiet von Perugia liegen die historischen Städte Corciano, Torgiano und Deruta.
Corciano
Corciano ist ein schönes "Borgo d'Italia". Die Stadtmauern enthalten das Zentrum, das sich dem Besucher mit seinen Straßen, Gebäuden und sehr gepflegten Häusern anbietet. Interessant sind das Residenza Comunale (Rathaus), die Gemeindeskirche von Santa Maria, mit einer Tafel von Pietro Perugino - Assunta (1513), das Museo della Casa contadina (Museum des Bauernhauses) mit einer Sammlung von Land-Geräten. In Corciano finden einige Veranstaltungen statt: nach Ostern die "Primavera dell'artigianato" (Handwerksmarkt), im August das "Corciano Festival" (Schauspiele und Ausstellungen). Während der Weihnachtsfeiertage gibt es eine Weihnachtskrippe mit Standbildern in voller Größe die Straßen entlang.
Torgiano
Torgiano ist ein wichtiger Ort für die Weinernte. Im August finden hier zwei Veranstaltungen statt: "Calici di stelle" (d.h. Kelche der Sterne; Kostproben und Vorstellungen) und "I vinarelli", Wettbewerb und Ausstellung von Malerei realisiert mit Farben, die im Wein aufgelöst werden. Interessant ist das Museo del Vino e dell'Olio (Museum des Weines und des Öls), das eine merkwürdige Sammlung aufbewahrt: Gegenstände und Kunstwerke, die sich auf Wein und Öl beziehen. Auf freiem Feld, in der Nähe des Vorortes Brufa, gibt es Skulpturen von zeitgenössischen Künstlern.
Deruta
Deruta war schon im Mittelalter für die Herstellung von künstlerischen Keramiken berühmt. In Deruta kann man die Kirche von heiligem Franziskus (13 Jh.), das Rathaus, die Pinakotek (15.-18 Jh. Gemälde), das Museum der Keramiken (16.-18. Jh.) besichtigen.
Touristische Ziele Umbriens
| Stadt | Kilometerentfernungen von Ponte Pattoli aus |
|---|---|
| Perugia - historisches Zentrum | 14 |
| Città di Castello | 35 |
| Gubbio | 35 |
| Assisi | 30 |
| Foligno | 45 |
| Spoleto | 70 |
| Deruta | 30 |
| Todi | 55 |
| Lago Trasimeno | 40 |
Città di Castello (38 km) und Hoch Tiber Tal
Nördlich von Perugia erstreckt sich das Hohe Tiber Tal, das in seinem nördlichen Teil Val Tiberina heißt. Vor der Stadt Umbertide, kann man die Badia di San Salvatore di Montecorona besichtigen, eine Abtei, die im Jahr 1008 vom heiligen Romualdus gegründet wurde.
Dann erreicht man Città di Castello, ein wichtiges Zentrum von mittelalterlicher und Renaissance Kunst. Interessant sind das Rathaus (1334-52), der Palazzo Vitelli (Ausstellungensitz) und das Museum Burri, mit vielen Kunstwerken des umbrischen Malers Alberto Burri (Città di Castello 1915 - Nice/France 1995). Typische Produkte des Gebiets sind der DOC Wein aus lokalen Hügeln (Colli Altotiberini), weiße Trüffel und andere Waldfrüchte. Die Zone ist wichtig für Antiquitäten und die Erzeugung von Stilmöbeln, die mit antiken Holztypen zusammengesezt werden.
Sieben Gemeinden umringen das Hohe Tiber Tal: San Giustino, Monte Santa Maria Tiberina, Citerna, Pietralunga, Montone, Lisciano Niccone.
Anmerkung. Nach Umbertide, Città di Castello und San Giustino kann man auch mit dem Zug fahren, von Ponte Pattoli und Ponte Felcino aus.
Gubbio (35 km)
Die Eugubina Straße, die aus Perugia nach Gubbio führt, ist interessant für ihre Aussichten. 26 Kilometer von Perugia findet man die Benedektiner Abtei von Vallingegno (13. Jh.), die auf dem Franziskanen Weg (Cammino francescano) liegt.
Beim Fortfahren die Eugubina Strasse entlang, nachdem man Mengara verlassen hat, fängt man an Gubbio von weitem zu sehen. Die Stadt, die ein architektonisches und städtebauliches Juwel der Region Umbrien ist, hat wichtige umbrische, römische und mittelalterliche Denkmäler. Interessant sind das Römisches Theater, der Palazzo dei Consoli, der Palazzo del Bargello, der Palazzo Ducale, der Dom, und die Basilika vom Heiligen Ubaldo auf dem Berg Ingino. Typische Produkte des Gebiets sind Salami, Käse, Eisen- und Kupferhandwerk, Keramik.
Anmerkung. Nach Gubbio kann man auch mit dem Autobus fahren: Haltestellen in Ponte Felcino und Bosco.
Assisi (30 km)
Über Tibertal und durch Collestrada fährt man ins Umbra Tal ein. Nachdem man Bastia Umbra überschritten hat, erreicht man Santa Maria degli Angeli, wo sich die Basilika erhebt, welche die kleine alte Kirche Porziuncola enthält.
Unterwegs wird Assisi sichtbar, das am Fuße des Monte Subasio liegt. Assisi ist eine geschichtliche- und Geistlichkeitsvolle Stadt. Zahlreich sind die Denkmäler: die Basilika vom heiligen Franziskus und das Kloster; die zahlreichen Kirchen, die sich auf Franziskus und auf die heilige Chiara beziehen; die Gebäude; die Fassade des römischen Tempels von Minerva; die Burg, die die Stadt überragt; die Klause oder Eremo delle Carceri auf Monte Subasio. Typische Produkte sind: Milchprodukte, DOC Wein (Assisi), DOP Olivenöl, Keramik und Stickereien.
Anmerkung. Die Abkürzung DOC heißt "kontrollierte Ursprungsbenennung"; die Abkürzung DOP heißt "geschützte Ursprungsbenennung".
Spoleto (70 km) und das Umbra Tal
Man fährt in Richtung Assisi und überholt die Stadt des heiligen Franziskus. Dann erreicht man Spello, Foligno und Trevi, die in einem Gebiet liegen, das für die Produktion des Olivenöls bekannt ist. Hinter diesen Orten und die alte Flaminia Straße entlang, kann man den Tempietto paleocristiano (frühchristliches Tempelchen) und die Fonti del Clitunno (Quellen des Flusses Clitunno) besichtigen.
Nach einigen Kilometern erreicht man Spoleto, die römische und mittelalterliche Denkmäler aufbewahrt. Die Stadt, wo im Sommer der Festival dei Due Mondi stattfindet, hat einen besonderen Zauber. Viele sind die Denkmäler: das römische Theater, der Dom, die Brücke Ponte delle Torri und der Burg. In Spoleto gibt es Läden, die typische Produkte des Gebiets verkaufen, wie z.b. das DOP Olivenöl, und Produkte aus Valnerina (die Tal des Flusses Nera), wie die Schwarztrüffel, Milkprodukte und Salami.
Neun Gemeinden umringen das Umbrische Tal: Bettona, Cannara, Bevagna, Montefalco, Nocera Umbra, Campello sul Clitunno, Castel Ritaldi, Gualdo Cattaneo, Giano dell'Umbria.
Todi (55 km) und die Mittlere Tiber Tal
Man durchfährt das Tibertal und die Gebiete von Torgiano (wichtiger Ort der Weinherstellung) und Deruta (schon im Mittelalter für die Herstellung von künstlerischen Keramiken berühmt). Wenige Kilometer hinter Deruta und neben der Schnellstraße E 45 kann man das Heiligtum Santuario della Madonna dei Bagni besichtigen; drinnen befindet sich eine besondere Sammlung von Keramik-Votivgaben.
In Richtung Rom erreicht man Todi. Die Stadt, durch vorrömische Ursprünge berühmt, hat eine besondere Stadtplanung. Viele sind die Denkmäler: der Dom, das Gebäude, die Kirche von San Fortunato (mit dem Grab von Jacopone da Todi), das Gotteshaus Tempio della Consolazione, ein ausgezeichnetes Beispiel von Renaissance Architektur. Ein typisches Produkt ist der DOC Wein aus Martani Hügeln (Colli Martani). In Todi gibt es auch Antiquariat- und Handwerkladen.
Sechs Gemeinden umringen das Mittlere Tiber Tal: Marsciano, Monte Castello di Vibio, Fratta Todina, Collazzone, Massa Martana.
Anmerkung. Nach Todi kann man auch mit dem Zug fahren, von Ponte Pattoli und Ponte Felcino aus. Der Bahnhof Todi ist einige Kilometer von dem histoischen Zentrum entfernt, aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.


